„BLAUER SALON PREIS“ DES LITERATURHAUSES FRANKFURT
Der „Blauer Salon Preis“ ist der erste eigene Preis, den ein Literaturhaus vergeben hat. Mit 15.000 € dotiert, wurde er von 2001 bis 2004 jährlich vom Literaturhaus Frankfurt mit Unterstützung der Licher Privatbrauerei verliehen. Die Auszeichnung honorierte das Gesamtwerk eines Künstlers für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Sprache, dies galt für Texte ebenso wie für Arbeiten aus Film, Kunst und Musik. Die Preisverleihung fand in Form einer öffentlichen Pressekonferenz sowie eines abendlichen Mahles mit geladenen Gästen statt.
Die Erstzusammensetzung der Jury wurde von Maria Gazzetti, Literaturhaus Frankfurt, bestimmt. Ihr gehören Persönlichkeiten des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens Frankfurts an, die mit dem Literaturhaus verbunden sind und die ein Spektrum aus Literatur, Medien und Werbung bilden. Für 2001 bis 2004 gehörten der Jury an: Maria Gazzetti (Vorsitz, Programmleitung Literaturhaus), Susanne Gumbmann (Geschäftsführung Literaturhaus), Thomas Hirche (Bureau für Phantasie GmbH), Peter Liermann (Hessischer Rundfunk, Hörspiel), Manfred Schiedermair (Notar), Horst Schmitter (Schmitter Medienagentur), Rainer Weiss (Programmleiter des Suhrkamp und des Insel Verlages).
Die Preisträger
- 2001: Peter Handke
- 2002: László F. Földényi
- 2003: Catherine Breillat
- 2004: Martin Mosebach