LITERATURHAus.NET

Die Literaturhäuser Berlin, Hamburg, Frankfurt, Salzburg, München, Köln, Stuttgart und Leipzig, die bisher als literaturhaeuser.net aufgetreten sind, haben sich eine neue Organisationsstruktur gegeben und sich gleichzeitig erweitert. Gemeinsam mit den neu hinzugekommenen Literaturhäusern Graz, Rostock und Zürich wurde der gemeinnützige Verein literaturhaus.net – Netzwerk der Literaturhäuser e.V. gegründet.

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In den letzten Jahren wurde bereits die Plakataktion "Literaturhaus bringt Poesie in die Stadt“ als gemeinsames Projekt realisiert.

Im März 2002 wurde erstmals der "Preis der Literaturhäuser“ von den acht Literaturhäusern vergeben: Die Jury, bestehend aus den Programmleiterinnen und -leitern, zeichnete die Wissenschaftlerin, Publizistin und Schriftstellerin Ulrike Draesner aus. 2003 ging der Preis an den österreichischen Schriftsteller Bodo Hell. Im Jahr 2004 wurde Peter Kurzeck mit dem Preis der Literaturhäuser ausgezeichnet, ihm folgten Michael Lentz, Uwe Kolbe, Sibylle Lewitscharoff, Anselm Glück, Ilija Trojanow und aktuell Thomas Kapielski.

Der Preis ist mit mittlerweile 11.000 Euro dotiert, die sich aus den Honoraren einer Lesereise zu den oben genannten Literaturhäusern ergeben. Die Jury zeichnet jeweils eine Autorin oder Autor aus, der oder dem es besonders erfolgreich gelingt, Literatur bei Lesungen zu vermitteln. Ausschlaggebend sind Kriterien wie das Zusammenspiel von Textqualität, Vortragsart, Ausführungen zum Text sowie die Dramaturgie der Lesung.

ARTE der Medienpartner des literaturhaus.net: www.arte-tv.com