eine veranstaltung fÜr mitglieder des literaturhausvereins
Am jeweils ersten Dienstag des Monats trifft sich um 19.30 Uhr der Lesezirkel im gelben Raum des Literaturhauses. Interessierte Mitglieder des Literaturhausvereins sind hierzu jederzeit herzlich eingeladen. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an Claudia Gehricke unter CGehricke@online.de oder Hans Erhard Haverkampf unter vchav@t-online.de
Im März steht Alissa Walsers „Am Anfang war die Nacht Musik “ auf dem Programm.
Der Eintritt ist frei.
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Foto: Annette Pohnert / Carl Hanser Verlag
Mit Ina Hartwig, Alf Mentzer, hr2-kultur, und Hubert Spiegel, FAZ
Gast: Wilhelm Genazino
„Das Literarische Quartett auf Frankfurterisch: Geistreiche Unterhaltung ist sicher“, schrieb der Literaturkritiker Christoph Schröder über die Reihe „Schöne Aussichten“. Nun lädt das Literaturhaus Frankfurt zum sechsten Mal in Zusammenarbeit mit hr2-kultur drei Frankfurter Literaturkritiker zum Büchergespräch ein: Ina Hartwig, Alf Mentzer (Hessischer Rundfunk) und Hubert Spiegel (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Jeweils ein Gast ergänzt diese Kritikerrunde – diesmal wird es der Autor Wilhelm Genazino sein.
Viermal im Jahr hört man in den „Schönen Aussichten“ von Neuerscheinungen im Bereich Belletristik, vom erzählenden Roman bis hin zur experimentellen Prosa. Außerdem regelmäßig im Programm: ein Erfolgsbuch der Vergangenheit im Haltbarkeitstest.
Über folgende Bücher wird an diesem Abend diskutiert:
Alan Bennett: „Ein Kräcker unterm Kanapee“
Helene Hegemann: „Axolotl Roadkill“
Dieter Kühn: „Ich war Hitlers Schutzengel. Fiktionen“
Alissa Walser: „Am Anfang war die Nacht Musik“
Im Haltbarkeitstest: „Die Klavierspielerin“ von Elfriede Jelinek
Live dabei ist man im Literaturhaus. Übertragen wird jede Diskussion als Hörsendung auf hr2-kultur, dieses Mal am Sonntag, dem 7. März, von 12 bis 13 Uhr.
Mit freundlicher Unterstützung vom Carl Hanser Verlag.
Eintritt 5,- / 3,-
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Foto: Urban Zintel
Moderation: Hubert Winkels, Deutschlandradio
Wie ist es, wenn man in hohem Alter seine Frau verliert und auf einmal merkt, dass man nie mit ihr geredet hat? Walther sitzt an Grethes Krankenbett und sieht hilflos die letzte Chance verstreichen, ihr alles zu erzählen, was ihm sechzig Jahre das Herz zuschnürte. Walthers Sohn Jürgen ist bereits Rentner und will trotzdem bei seinem Vater einziehen, um ihm zur Seite zu stehen, obwohl er ihm ein Leben lang fremd geblieben ist. Als dann Jürgens Sohn Nicki sie besucht, bahnen sich bislang nie ausgesprochene Konflikte an und führen zu einer vorsichtigen Annäherung. Nicki muss nach dem Tod der Großmutter erkennen, dass er seinen verstockten Eltern ähnlicher ist, als es ihm lieb wäre.
Nach ihrem hoch gelobten Debüt „Ostersonntag“ zeichnet die junge Autorin Harriet Köhler mit ihrem neuen Roman, erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, mit beeindruckender Sprache und genauer Beobachtung ein intensives Porträt dreier Männer und zugleich ein bewegendes Generationenporträt der Kriegskinder und Kriegsenkel.
Eintritt 8,- / 5,-
Dienstag, 09.03., 20 Uhr
Javier Marías liest aus „Dein Gesicht morgen 3 – Gift und Schatten und Abschied“
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Foto: El Pais * 2006
Moderation: Ruthard StÄblein, hr2-kultur
Lesung der deutschen Texte: Jochen Nix
KonsekutivÜbersetzung: Julia Weih
„Dein Gesicht morgen“ ist ein in drei Teilen erschienener, als Einheit gedachter und komponierter Roman. Mit dem dritten Band „Gift und Schatten und Abschied“ liegt seit März 2010 die deutsche Ausgabe bei Klett-Cotta vollständig vor, übersetzt von Elke Wehr und Luis Ruby. Der große spanische Autor Javier Marías, hierzulande berühmt geworden u. a. mit „Mein Herz so weiß“, kommt nach Deutschland, um den letzten Teil der Romantrilogie vorzustellen. „Gift und Schatten und Abschied“ ist eine philosophisch verspielte Spionagegeschichte, ein düsteres, sprachmächtiges Epos über Liebe, Täuschung und Schuld und zugleich das fulminante Finale Marías’ lang erwarteter Trilogie: Jaime Deza arbeitet für eine Sondereinheit des britischen Geheimdienstes, darauf spezialisiert, die Gesichter seiner Mitmenschen zu dechiffrieren, um daraus ihr Handeln vorherzusagen. Er kehrt von London nach Madrid zurück, um die eigene Familie zu beschützen und dabei auszuspionieren. Und er muss entdecken, dass uns Gewalt und Verrat, selbst an den Nächsten, eingeimpft sind wie ein Gift. Eine kaum verhüllte, zentrale Rolle spielt in diesem Werk der Vater des Autors, der berühmte Philosoph Julián Marías. Dieser wurde im spanischen Bürgerkrieg von seinem engsten Freund denunziert und entging knapp der Erschießung.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Instituto Cervantes Frankfurt und dem Klett-Cotta Verlag.
Mit freundlicher Unterstützung von Journal Frankfurt.
Eintritt 8,- / 5,- / Lesung spanisch / deutsch
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Abbildung von Adolph Freiherr Knigge: Wallstein Verlag
BegrÜßung: Friedrich PfÄfflin, WÜstenrot Stiftung und Klaus Reichert, Deutsche Akademie fÜr Sprache und Dichtung / EinfÜhrung: Paul Raabe, Mitherausgeber
Sibylle Lewitscharoff liest aus ihrem einleitenden Essay
Jochen Nix liest aus „Über den Umgang mit Menschen“ und anderem
Heinrich Heine schwärmte schon von Adolph Freiherr Knigge, diesem „tiefen Kenner der Menschen und Bestien“. Adolph Freiherr Knigge (1752 – 1796), der mehrere Jahre an deutschen Fürstenhöfen diente, bevor er versuchte, vom Schreiben zu leben, war nicht nur ein Menschenkenner und Freund aufgeklärter Geselligkeitskultur. Knigge galt ebenso als politischer Feuerkopf, er war ein streitbarer Gegner des Feudalabsolutismus und Anhänger der Französischen Revolution. Bekannt ist Knigge heute vor allem als Autor des Werkes „Über den Umgang mit Menschen“, das immer wieder als Benimm-Fibel missverstanden wird. Sein berühmtes Hauptwerk, drei Romane und weitere wichtige Texte Knigges werden mit der neuen Edition sorgfältig kommentiert vorgelegt. Die Auswahl bietet einen Querschnitt durch das umfangreiche Oeuvre Knigges, der es einem breiteren Publikum ermöglicht, sein facettenreiches Werk neu zu entdecken. In einem einleitenden Essay stellt Sibylle Lewitscharoff Leben und Werk des gewitzten und witzigen Aufklärers vor.
Mit der vierbändigen Ausgabe der Werke Adolph Freiherr Knigges wird das seit 2008 begonnene, erfolgreiche Kooperationsprojekt der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und der Wüstenrot Stiftung im Wallstein Verlag fortgesetzt: Herausgegeben werden die Werke Knigges von Pierre-André Bois, Wolfgang Fenner, Günter Jung, Paul Raabe, Michael Rüppel und Christine Schrader. Literarische Werke, die aus dem kulturellen Gedächtnis zu fallen drohen, werden damit neu ediert und von zeitgenössischen Schriftstellern vorgestellt.
In Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, der Wüstenrot Stiftung und dem Wallstein Verlag.
Eintritt 6,- / 3,50
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Foto: Pierre Metzinger
„BOUT DU MONDE – Ende der Welt“
Von Katharina Bihler und Stefan Scheib vom Liquid Penguin Ensemble
Dieses Hörspiel, eine Produktion des SR unter der Dramaturgie von Anette Kührmeyer, ist eine besonders originelle und kunstvolle Komposition aus Meeresrauschen, Möwenkreischen, Musik, pseudodokumentarischen und imaginierten historischen Texten. Ausgehend von der Biografie des französischen Weltumseglers Louis Antoine de Bougainville führt uns das Liquid Penguin Ensemble in ein fiktives Museum von Bougainvilles Horizontbetrachtungen. Dieses Stück zu hören ist, als bekomme man einen Urlaubstag am Meer geschenkt.
Das Liquid Penguin Ensemble wurde 1997 von der Performerin, Autorin und Regisseurin Katharina Bihler sowie dem Komponisten und Bassisten Stefan Scheib in Saarbrücken gegründet, wo beide auch leben. Seitdem haben sie zahlreiche Projekte als Zusammenspiel aus Neuer Musik, Hörspiel, Theater und neuen Medien realisiert, darunter auch Klang- und Hörspielinstallationen.
Katharina Bihler und Stefan Scheib werden zusammen mit Anette Kührmeyer (Leitung Künstlerisches Wort, SR), Frank Johannsen (SR-Hörfunkdirektor) und der Jury anwesend sein.
Information auch unter www.darstellendekuenste.de.
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste und dem Saarländischen Rundfunk.
Eintritt frei
Moderation: Felicitas von Lovenberg, FAZ
Was soll man sagen über ein Buch, das 100 Liebesgedichte heißt?
„was, liebe? / du weißt doch / wie es ist / warum fehlt es dir dann?“
Soll man erklären, was Liebe ist?
„man könnte liebe mit ruhe verwechseln“
Und was Gedichte sind?
„der fieberton einer mücke, rückwärts / gesungen“
Liebesgedichte und Liebeserklärungen: So frei, zudringlich, zärtlich und offen zwischen Tradition und Experiment kann nur Michael Lentz über die Liebe sprechen – und schreiben. Der Bachmann-Preisträger Michael Lentz, der mit seinem Roman „Liebeserklärung“ Furore gemacht hat, hat u. a. auch für seine „Sprechakte“ den Preis der Literaturhäuser 2005 bekommen. Er schreibt Lyrik und Prosa, er ist Hörspielautor, Musiker, Theaterautor und hat jetzt wieder beim S. Fischer Verlag ein originelles Buch über die Sprache der Liebe geschrieben.
Eintritt 6,- / 3,50
Kinderbuch-Sonntag, 21.03., 15 Uhr
Bilderbuch-Kino: Mathias Jeschke erzÄhlt vom „Wechstabenverbuchsler“
„Gaten Tug, mein Name ist Mackerbenn“, sagte Herr Beckermann. Zugegeben – es ist nicht immer leicht, Herrn Beckermann zu verstehen. Seit der nämlich eines Tages beim Einkaufen in die Drehtür eines Kaufhauses geraten ist und wieder herausgeschleudert wurde, vertauscht er die Buchstaben. Da kann es schon einmal passieren, dass wanderbure Letterschminge über die Wiemenbluse fliegen! Doch eines Tages treten Nina und ihre Mutter in Herrn Beckermanns Leben und stellen es völlig auf den Kopf. Und das im wahrsten Sinne des Wortes! Denn gemeinsam finden sie tatsächlich eine Lösung, wie sie Herrn Beckermann von seiner Wechstabenverbuchselei heilen können...
Mathias Jeschke bringt an diesem Kinderbuch-Sonntag Kleine und Große mit den urkomischen Wortverdrehern des „Wechstabenverbuchslers“ zum Lachen. Die herrlichen schräg-witzigen Illustrationen von Karsten Teich zeigen wir als Bilderbuch-Kino. Erschienen ist der „Wechstabenverbuchsler“ im Boje Verlag.
Eine Veranstaltung des Jungen Literaturhauses Frankfurt
Eintritt 3,- / Für Kinder ab 5 Jahren

Peter Heusch liest Laurence Sterne: „Leben und Ansichten von Tristram Shandy, Gentleman“ 22. Fortsetzung
Am Anfang stehen Betrachtungen über Schlüssellöcher – als die sündigsten Löcher dieser Welt. Sie bringen den Autor endlich wieder auf die Liebeshändel von Onkel Toby mit der Witwe Mrs Wadman! Bestens herausgeputzt marschieren Captain Shandy und ein Korporal Trim in den Feldzug zur Eroberung des Hauses der Witwe. Bruder Shandy und Gattin beobachten das Manöver mit Argusaugen – aber ihre Geduld wird auf harte Proben gestellt. Denn erst einmal erzählt TRIM die Geschichte der Werbung seines Bruders Tom um die jüdische Witwe in Lissabon – dort ging es im wahren Sinne des Wortes um die Wurst. Das Haus der Witwe Wadman ist erreicht, der Mut des Onkels gesunken, die Minuten verrinnen. Der Autor muss abschweifen – er ist ja ein Meister darin! – und endlich fällt der Türklopfer: Captain Shandy und Korporal TRIM treten ein – Mrs Wadman kann kaum hinsehen, so sehr möchte sie hinsehen ...
Letzte Fortsetzung und Schluss der Veranstaltungsreihe am 19.4.!
Eintritt 6,- / 3,50
Donnerstag, 25.03., 20 Uhr
„Und fÜr alles ist das Kolumnenbuch der Kern“
Andreas Maier liest aus „Onkel J. – Heimatkunde“
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Foto: Jürgen Bauer / Suhrkamp Verlag
Mit dem iranischen Musiker Arman Sigarchi
Seit seinem Debüterfolg mit dem Roman „Wäldchestag“ im Jahr 2000 ist Andreas Maier häufig unterwegs, um aus seinen Romanen zu lesen. Nur, dass er in den letzten ein, zwei Jahren meist, wenn er eingeladen war, auch immer wieder schon aus dem kommenden „Onkel J.“ las, das nun im Suhrkamp Verlag erscheint. Jedes Mal hatte er damit das Publikum im Handumdrehenauf seinerSeite. Umstandslos fand man sich angeschlossen an Maiers Welt aus Wetterau, Familie, Fußball, Apfelwein, aus Thomas Bernhard und dem Evangelium nach Matthäus, aus Ängsten, Kneipenfreuden und -nöten, eingepackt in absurde Vorkommnisse und komische Erlebnisse. Jede Kolumne beginnt mit einem „Neulich“-Satz, die erste so: „Neulich war ich in Berlin. Das wird jetzt niemand weiter ungewöhnlich finden, aber ich bin Hesse, und mir ging in Berlin ein Wunsch in Erfüllung.“ Dennoch handelt es sich um alles andere als ein Kolumnenbuch. Vielmehr nimmt „Onkel J.“ – im Übergang von den ersten vier Romanen zu Maiers Projekt „Ortsumgehung“ – eine zentrale Stelle ein. „Alles gehört zusammen, und für alles ist das Kolumnenbuch der Kern.“
Mit freundlicher Unterstützung von Journal Frankfurt.
Eintritt 8,- / 5,-
Freitag, 26.03., 19 Uhr
Streitfall – Autoren in der Kontroverse
Die neuen BÜcher von Tony Judt, Jean-Michel Palmier und Heribert Schwan
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Foto: Annika Fußwinkel / WDR
Es diskutieren: Franziska Augstein, MÜnchen, Micha Brumlik, Frankfurt, Martin LÜdke, Frankfurt, und Heribert Schwan, KÖln
GesprÄchsleitung: Peter Kemper, hr2-kultur
Unterschätzt, umstritten, undurchschaubar – diesen Charakterisierungen von Helmut Kohl ließen sich noch viele weitere hinzufügen: Zweifellos war der Altkanzler ein „Virtuose der Macht“. Unter diesem Titel hat jetzt der Journalist und Bestseller-Autor Heribert Schwan zusammen mit dem Historiker Rolf Steininger eine umfangreiche Biographie Kohls veröffentlicht, in der die Licht- und Schattenseiten seiner politischen Lebensleistung, sein Regierungstil und das vielzitierte „System Kohl“ analysiert werden. Helmut Kohl, dessen Geburtstag sich am 3. April zum 80. Mal jährt, erscheint hier in einem gänzlich neuen Licht.
In Zeiten der Krise rücken Grundsatzfragen wieder in den Mittelpunkt: Was bedeutet soziale Gerechtigkeit? Welchen Platz nimmt Europa neben den Supermächten ein. Der englische Historiker Tony Judt präsentiert in seinem neuen Buch „Das vergessene 20. Jahrhundert – Die Rückkehr des politischen Intellektuellen“ jene Denker des 20. Jahrhunderts, die mit ihren Argumenten die großen Debatten dieser Ära beherrschten: Hannah Arendt, Eric Hobsbawm, Albert Camus und viele mehr. Gerade heute, in einer Zeit, in der Politik und Geschichte wieder dramatische Wendungen nehmen, sind sie neu zu entdecken.
In seiner monumentalen Werkbiographie Walter Benjamins zeichnet der französische Philosoph und Kunsthistoriker Jean-Michel Palmier minutiös Benjamins Denkweg nach. Zu den Grundfiguren seiner Erzählung macht er dabei den Lumpensammler, den Engel und das "bucklicht Männlein". Schon jetzt gilt dieses – leider unvollendet gebliebene – Buch als ein Schlüsselwerk, das den zahlreichen Benjamin-Deutungen nicht eine weitere hinzufügt, sondern schlicht den Schlüssel zum Verständnis dieses rätselhaften Autors liefert.
Zum einundvierzigsten Mal veranstalten hr2-kultur und das Literaturhaus Frankfurt eine öffentliche Gesprächsrunde, in der Journalisten, Wissenschaftler und Schriftsteller Neuerscheinungen aus dem Sachbuchbereich kritisch durchleuchten.
Live dabei ist man im Literaturhaus. Übertragen wird der Streitfall auf hr2-kultur, dieses Mal
am 11.4. um 12 Uhr.
Eintritt frei
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Foto: privat
Moderation: Sigrid LÖffler
Lesung der deutschen Texte: Olga Martynova und Birgitta Assheuer
Marina stammt aus Petersburg und ist zu Besuch in Deutschland, wo sie bei einem Kongress über Daniil Charms und seinen Freundeskreis spricht. Dort ist auch ein Mann, der in Leningrad Russisch studierte und mit dem sie vor 20 Jahren eine Liebegeschichte lebte. Die Vergangenheit ist nicht vergangen, ein ganzes Jahrhundert (und manchmal auch mehr als das) passiert in den Assoziationen Marinas Revue. Mit „Sogar Papageien überleben uns“, beim Droschl Verlag erschienen, legt Olga Martynova ihr Romandebüt vor: Sie unternimmt mit ihrem berührenden und verspielten Roman, auf Deutsch geschrieben, eine Zeitreise durch die russische Geschichte des letzten Jahrhunderts mit all seinen gewaltigen Brüchen. Olga Martynova, Lyrikerin und Essayistin, wuchs in Leningrad auf. 1991 zog sie nach Deutschland. Sie lebt mit ihrem Mann, dem Prosaautor und Lyriker Oleg Jurjew, in Frankfurt am Main. Sie schreibt Gedichte auf Russisch und Essays und Prosa auf Deutsch. Zuletzt erschien u. a. „In der Zugluft Europas“ (Gedichte 2009).
Eintritt 6,- / 3,50