Frankfurter Literaturbiennale

Vom 21. bis 23. Juni 2007 fand im Literaturhaus die zweite "Frankfurter Literaturbiennale - Deutsche Literatur im Ausland" statt. Hier eine Auswahl an Kommentaren der Teilnehmer:

Jean Mattern (Editions Gallimard, Paris)

„Es wird uns ausländischen Verlegern selten in so intelligenter und angenehmer Weise ermöglicht, unsere Kenntnisse der deutschen Gegenwartsliteratur zu vertiefen, und ich bin Ihnen deswegen ganz besonders für diese Einladung dankbar. Die hochkarätige Besuchergruppe hat dann auch noch spontan zu Querkontakten und Austausch mit Kollegen aus anderen Ländern geführt. Ich hoffe sehr, dass Sie in den nächsten Jahren die Biennale weiterführen können, denn für die Rezeption der deutschen Literatur im Ausland stellt dieses Ereignis sicherlich eine Trumpfkarte dar.“

Barbara Griffino (Berla & Griffini Rights Agency, Mailand)

„Ich wollte mich ganz herzlich bedanken für den Aufenthalt in Frankfurt: ich konnte einige interessante und wahrscheinlich anhaltende Kontakte mit internationalen Verlagen aufbauen und hatte auch die Gelegenheit mich mit einigen deutschen Verlagen bekannt zu machen, bei denen ich persönlich noch niemanden kannte.“

Ljubomir Iliev (Faust-Übersetzer, Vorstandsmitglied des EuropÄischen Übersetzerkollegiums in Straelen/NRW, Sofia)

„Nicht nur aus Erfahrung, sondern auch voller Überzeugung kann ich Hand aufs Herz sagen: Kaum ein anderes Institut erbringt kulturvermittelnde Leistungen auf so hohem Niveau und erfüllt gleichzeitig auf so direktem Weg die von den Politikern oft geforderte Völkerverständigung besser als die Literaturbiennale in Frankfurt. Sie hat eine eigene, unverkennbare Duftnote.“

Bas Pauw (International Writers Program, Foundation for the Production and Translation of Dutch Literature, Amsterdam)

„Auch ich fand die Tagung sehr erfolgreich - ganz interessante, gut eingeführte Teilnehmer, ein gutes und kluges Programm und dazu ein Einblick in die neuere deutsche Literatur, die ich sehr wertvoll fand. Das alles in einem wunderschönen Haus und ganz geschickt und freundlich begleitet.“


Christina Knight (German Book Office c/o Goethe-Institut, New York)

„Als deutsche Literatur-Promotorin fand ich das Programm sehr reich und hilfreich. Es freute mich zu sehen, dass die ausländischen Vertretungen von deutscher Literatur doch die gleiche Pulse finden wie die Inland-Literatur-Experten. Zum Beispiel, German Book Office (GBO) zusammen mit Goethe-Institut Chicago und Goethe-Institut New York hatten zwei von den vorgelegt Autoren für das GBO Spring 2007 Rights ausgewählt: Silke Scheuermann und Ulf Erdmann Ziegler.“

Valeria Bergalli (editorial minÚscula, Barcelona)

“Durch das interessante Programm, die verschiedenen Lesungen und Beiträge, sowohl die anregenden Diskussionen, die kompetente Organisation und die liebevolle Betreuung von uns Gästen aus so vielen Ländern ist die Biennale ein bevorzugter Ort der Begegnung zwischen der deutschsprachige Literatur und ihrer Vermittler geworden. Die Biennale ist zweifellos einer der interessanteste Treffpunkte von Literaturvermittlern in Europa.“

Gabriele Becker (Leiterin Goethe-Institut New York)

“Der Schwerpunkt ’Deutsche Literatur im Ausland’ stellt eine Rückvermittlung der Literaturförderung durch die Goethe-Institute dar und zeigt, welch wichtige Rolle die Literatur im kulturellen Dialog spielt.“

YÛji Nawata (Professor der Faculty of Literature, Tokyo)

„Inzwischen bin ich in Tokyo gut angekommen und habe sofort Bücher der Autorinnen und Autoren, die ich in Frankfurt kennenlernen konnte, bestellt. Ich bin vom Japanischen Schriftstellerverband mit einem Bericht über den Stand der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur beauftragt und möchte mir sehr gern Mühe geben, über die Biennale, die Schriftsteller, die aufgetreten sind, und deren Bücher gut zu schreiben.“

Daniel de Vin (Literarischer Treffpunkt, BrÜssel)

“Die seit 2004 organisierte Frankfurter Biennale ist eine sehr gute Sache und für Literaturvermittler unverzichtbar. Das Thema der diesjährigen Biennale war ‚Lesung, Lesung, Lesung’ und das sollte eigentlich immer so bleiben, weil es ja um die Vermittlung von Literatur geht.“